Freiwilligenarbeit in Thailand

Sehnsuchtsort im Herzen Asiens

Erkunde einsame Strände, weit abgelegene Bergdörfer, unberührte Dschungelpfade und werde Teil einer einzigartigen Kultur.

Thailand hat für jeden etwas zu bieten. Als Freiwilliger hast du die Möglichkeit, das „Land des Lächelns“ weitab von touristischen Pfaden zu entdecken. Dein Einsatz bietet dir die einmalige Chance, mit Land und Leuten in intensiven Kontakt zu treten und dabei ein lokales Projekt im sozialen Bereich oder Tierschutz durch dein Engagement zu unterstützen.


Vorteile mit AIFS

  • eine der grössten und ältesten Organisationen
  • persönliche, individuelle Betreuung durch AIFS Spezialisten
  • kostenlose Infoveranstaltungen in deiner Region
  • kulturelle Einführungswoche
  • zuverlässige Unterstützung durch Partner vor Ort
  • ausgewählte Freiwilligenarbeiten, die persönlich besucht und getestet wurden
  • regelmässig strenge Qualitätskontrollen
  • 24-Stunden-Notfall-Hotline
  • mögliche Aktivitäten können zusätzlich gebucht werden:  Beach Week, Trekking Week, Elephant Experience, Thai Boxing
  • Ausführliches Online AIFS Handbuch mit vielen Informationen - auch als App

Projektauswahl

Die ersten Tage in Thailand

Deine Freiwilligenarbeit in Thailand beginnt mit einer kulturellen Einführungswoche – ein super Einstieg, um dir die neue Kultur und deine Freiwilligenarbeit näherzubringen. Während der Einführungswoche lernst du durch verschiedene Kurse und Unternehmungen Land und Leute kennen:

  • Du erhältst eine Einführung in landestypische Bräuche, Traditionen und buddhistische Rituale und lernst Singburi und die Umgebung kennen
  • Auf einer Willkommensparty führen einheimische Kinder für dich und die anderen Neuankömmlinge einen traditionellen Tanz auf
  • Du erhältst einen Einblick in die thailändische Sprache und erfährst während eines Kochkurses was die Thai-Küche so beliebt macht
  • Beim Besuch einer Schule knüpfst du erste Kontakte zu den thailändischen Kindern mit denen du vielleicht in den nächsten Wochen arbeiten wirst
  • Du machst Ausflüge nach Ayutthaya, zum Monkey Tempel in Lopburi und zu verschiedenen buddhistischen Tempelanlagen
weitere Informationen>>

Projekt "Teaching"

Das Projekt

In diesem Projekt unterrichtest du Kinder und Jugendliche an einer der umliegenden Schulen, die oft mit wenigen Lehrmaterialien auskommen müssen. Den Thais ist die Einstellung der Freiwilligen wichtig; ein freundschaftlicher Kontakt zu den Schülern und Lehrern ist entscheidend und trägt viel dazu bei, ein Teil der Gemeinschaft zu sein.

Fast Facts

  • Alter: ab 17 Jahren
  • Aufgaben: Schulunterricht für Kinder & Jugendliche
  • Projektlänge: 2-12 Wochen
  • Unterkunft: Volunteerhaus mit Mehrbettzimmern
  • Ort: Singburi
Details zu Aufgaben und zur Unterkunft >>

Projekt "Renovation and Construction"

Das Projekt

Die meisten Tempelschulen in Thailand bieten den Kindern nicht nur ein Zuhause, sondern auch eine Ausbildung. Dort leben viele Kinder aus ärmlichen Verhältnissen.
Grösster Bestandteil der Freiwilligenarbeit sind handwerkliche Projekte und Renovierungsarbeiten. Dies ist insbesondere in den thailändischen Sommerferien zwischen Mitte März und Mitte Mai sowie während des gesamten Oktobers der Fall, wenn nur wenige Kinder in der Schule sind.

Fast Facts

  • Alter: ab 17 Jahren
  • Aufgaben: Renovierungsarbeiten
  • Projektlänge: 2-12 Wochen
  • Unterkunft: Volunteerhaus mit Mehrbettzimmern
  • Ort: Singburi
Details zu Aufgaben und zur Unterkunft >>

Projekt "Sports Coaching"

Das Projekt

Während des Sports Coaching Projektes nutzt du Sport als Möglichkeit, den Kindern an verschiedenen Grundschulen Teamgeist zu vermitteln, ihre körperliche Fitness auszubauen und ihre sozialen und mentalen Fähigkeiten zu stärken.

Fast Facts

  • Alter: ab 17 Jahren
  • Aufgaben: Sportunterricht an Grundschulen
  • Projektlänge: 2-12 Wochen
  • Unterkunft: Volunteerhaus mit Mehrbettzimmern
  • Ort: Singburi
Details zu Aufgaben und zur Unterkunft >>

Projekt "Gibbon Sanctuary"

Das Projekt

Ziel der "Gibbon Sanctuary" Freiwilligenarbeit ist die Rettung von schlecht behandelten oder erkrankten Gibbons, insbesondere solcher, die für touristische Fotozwecke als Attraktion ausgenutzt wurden. Somit hilfst du, die Lebensqualität der kleinen Menschenaffen zu steigern.

Zu den täglichen Hauptaufgaben gehören u. a. die Nahrungsvorbereitung und Fütterung der Tiere. Eine weitere täglich anfallende Arbeit ist die Reinigung der Gehege, da die Grundhygiene der Tiere sehr wichtig ist.

Fast Facts

  • Alter: ab 18 Jahren
  • Aufgaben: Pflege & Sozialisierung von Gibbons
  • Projektlänge: 2-12 Wochen
  • Unterkunft: Baumhaus mit Doppelzimmern
  • Ort: Mae Sot
Details zu Aufgaben und zur Unterkunft >>

Voraussetzungen

Du kannst an unseren Freiwilligenarbeiten in Thailand teilnehmen, wenn du folgende Fragen mit Ja beantworten kannst. Solltest du dir bei einigen Fragen unsicher sein, kontaktiere uns gerne.

Alter

Du bist bei Ausreise mindestens 17* Jahre alt?

*Für das Projekt "Gibbon Sanctuary" und die Programmoption "Thai Boxing" min. 18 Jahre alt.

Sprachkenntnisse

Verfügst du über gute Englischkenntnisse ? Die Kommunikation mit dem Freiwilligenprojektpartner vor Ort erfolgt in Englisch!

Nationalität

Besitzt du einen mindestens für sechs Monate über deine Reisedauer hinaus einen gültigen deutschen, österreichischen oder Schweizer Reisepass? (andere Nationalitäten auf Anfrage)

Zeit

Hast du mindestens zwei Wochen Zeit?

Polizeiliches Führungszeugnis

Kannst du ein aktuelles, einfaches polizeiliches Führungszeugnis ohne Einträge vorlegen?

Versicherung

Hast du eine für den vollständigen Programmzeitraum gültige Reisekranken- und Reisehaftpflichtversicherung? (über uns zusätzlich buchbar)

Eingeschränkte Mobilität

Dieses Programm ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität leider nicht geeignet. Du kannst uns aber gerne kontaktieren, um diesen Fall mit uns genauer abzuklären.

Gesundheit/Impfschutz

Erfreust du dich guter Gesundheit und bist geimpft*?

*für das Gibbon Sanctuary Projekt ist eine Tollwut-Impfung zwingend erforderlich!

weiter Infos zu Gesundheit und Impfschutz >>
Visum

Deutsche, Schweizer und Österreicher dürfen sich für einen Aufenthalt von maximal 30 Tagen ohne Visum als Tourist in Thailand aufhalten.

weitere Infos zum Visum >>

So läuft's

In 5 Schritten zu deinem Freiwilligenprojekt!

Informiere dich

Du meldest dich bei uns und wir beraten dich, welches Projekt am besten zu dir passt.

Melde dich an

Du meldest dich über unsere Website für dein Wunschprojekt an.

Reiche deine Unterlagen ein

Nach der Anmeldung holen wir von dir verschiedene Bewerbungsunterlagen ein (u.a. Lebenslauf, Motivationsschreiben und ggf. polizeiliches Führungszeugnis).

Platzierung im Projekt

Nach Eingang deiner Bewerbungsunterlagen entscheiden wir in Absprache mit unserem Volunteerpartner, ob eine Projektplatzierung erfolgen kann.

Los geht's!

Sobald die Projektplatzierung bestätigt ist, kannst du in Absprache mit uns deine Flüge buchen und deine ersten Reisevorbereitungen starten.

Preise und Leistungen

Die genauen Preise, und was noch alles zu unserem Package gehört, erhältst du in unserer detaillierten Übersicht.

Hier entlang

Kombinationsmöglichkeiten

Du kannst deinen Freiwilligenarbeitseinsatz in Thailand mit anderen AIFS Programmen kombinieren – sei es mit anderen Programmen in Thailand oder aber mit Programmen in anderen Ländern.

Hier bieten sich zum Beispiel folgende Programme für eine Kombination an:

  • Adventure Trips Thailand
  • Freiwilligenarbeit Vietnam
  • Adventure Trips Bali
  • Freiwilligenarbeit Nepal
  • Freiwilligenarbeit Sri Lanka

Auch andere Programme sind möglich. Schreib uns eine E-Mail mit deinen konkreten Wünschen und wir erstellen dir einen möglichen Reiseplan.

Erfahrungsberichte

Du möchtest authentische Berichte von Teilnehmern vor Ort? Dann stöbere in unseren Erfahrungsberichten und erhalte einen echten Eindruck von der Freiwilligenarbeit in Thailand.

Anna: "Insgesamt hatte ich zwei tolle Monate in Thailand,..."

Freiwilligenprojektarbeit in Thailand

Es ist bereits knapp 3 Wochen her, dass ich in Bangkok in den Flieger gestiegen bin und Thailand wieder verlassen habe. Ich habe dort 8 Wochen über AIFS an verschiedenen Freiwilligenprojekten teilgenommen und möchte hier für Interessierte oder auch bereits Packende meine Erfahrungen teilen und vielleicht ein paar Tipps geben.

Vorab kann ich AIFS als Organisation für dieses Projekt empfehlen. Die Betreuung war super freundlich und Hilfe hat man egal ob aus Deutschland oder Thailand immer zeitnah bekommen. Was dazu gesagt werden muss ist, dass vor Ort in Thailand mehr Projekte angeboten werden als auf der AIFS Website. Dies wäre aber für mich auch im Nachhinein kein Grund eine andere Organisation zu wählen, ist nur etwas, das man im Hinterkopf haben kann.

Ende August bin ich von Frankfurt nach Bangkok geflogen, dort angekommen wurde ich zusammen mit drei anderen abgeholt und mit dem Taxi ins Twin House gefahren. Phil, der Koordinator dort, hat uns begrüsst, Dokumentenkram gemacht (500 Baht braucht man hier griffbereit als Pfand für den Schlüssel) und uns unsere Zimmer gezeigt. Das sind einfach eingerichtete 4er Zimmer. Ein Tipp wäre jetzt in jedem Fall eine Waschtasche zum aufhängen und Organisationssysteme für den Koffer oder Rucksack mitzunehmen. Schränke gibt es nicht und auch keine Tische oder Stühle zum Ablegen. Ist alles kein Problem, ist nur praktisch, dafür vorgesorgt zu haben. Ansonsten mochte ich die Unterkunft sehr gerne. Das Essen war gut (vegan essen funktioniert auch), es gibt einen Aufenthaltsraum mit Fernseher für verregnete Netflixnachmittage und auch in Kim’s Bar kann man sich die Abende schön machen. Bei Phil, der eigentlich Schotte ist, hatte man immer das Gefühl in seiner europäischen Denkweise verstanden zu werden, wenn es mal ein Problem gab. In den Wochen, in denen ich da war, war der Anteil Deutscher Leute schon ziemlich hoch. Die meisten hatten auch gerade ihre Schule beendet und waren zwischen 17 und 20. Da man dort wirklich nur aufeinander fixiert ist, lernt man wirklich schnell nette Leute kennen.

Die Projekte, die ich in Singburi gemacht habe, waren die kulturelle Einführungswoche, mehrere Wochen Temple school (Orphanage) und das teaching. Dank der Möglichkeit, vor Ort Projekte zu wechseln, war ich dann auch 2 Wochen in Hua Hin und habe dort das beach Yoga und das beach combi Projekt gemacht. Zum Abschluss war ich noch eine Woche in den Nationalparks zum jungle trekking. Für mich war das die perfekte Mischung aus Freiwilligenarbeit und ‚Erholung‘. Ich glaube da muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen, da jeder einen anderen Anspruch hat. Man kann ja aber sehr flexibel dort entscheiden was man macht, daher muss man sich vorher nicht zu viele Gedanken machen. Darauf vorbereitet würde ich einfach Klamotten für alle möglichen Situationen einpacken. Lange, dünne Shirts, mal einen dicken Pulli und auch kurze, schickere Sachen, wenn man dann mal nach Bangkok fährt.

Meine wertvollsten Investitionen zu Hause waren gutes Mückenspray und eine Thermosflasche; dort eine Sim Karte und 2x jeweils 30 Tage unlimitiertes Internet insgesamt für umgerechnet 30€. Klingt blöd aber Mückenspray rettet Leben, eine Thermosflasche erspart, schon zum Mittagessen lauwarmes Wasser trinken zu müssen und Internet ist schon praktisch, besonders wenn man ein Wochenende in Bangkok verbringt, mal was übersetzen muss oder aus dem Zimmer heraus telefonieren möchte. In Bangkok war ich 2x und das ist je nachdem was man macht und wie man sich einquartiert auch nicht besonders teuer.

Insgesamt hatte ich zwei tolle Monate in Thailand, habe wirklich nette Leute kennengelernt und kann es jedem empfehlen.

Sarah: "Die Mitarbeiter sind alle sehr freundlich und stehen einem stets zur Seite."

Freiwilligenprojektarbeit in Thailand

Hallo, mein Name ist Sarah. Ich bin 19 Jahre alt und im Mai 2018 habe ich mich für 4 Wochen auf den Weg nach Thailand gemacht.

In meiner ersten Woche habe ich an der Einführungswoche in Singburi teilgenommen. In dieser Woche haben wir die Umgebung von Singburi erkundigt und einen sehr interessanten Einblick in die thailändische Kultur sowie den Buddhismus bekommen. Unter anderem gab es einen Thai- Sprachkurs und wir durften sogar unsere eigene Thai- Mahlzeit zubereiten. Ausserdem haben wir die beeindruckende Stadt Ayutthaya und viele Tempel in und um Singburi besucht, sowie Lopburi, eine Stadt in der viele Affen leben.

Anschliessend habe ich am Sports Coaching Programm teilgenommen. Jeden Tag haben wir Klassen im Alter von 6-12 Jahren in Sport unterrichtet. Die Kinder sind sehr süss und auch wenn es mit der Kommunikation nicht immer ganz leicht war (Sie sprechen nur ganz wenig Englisch) war es immer ein riesengrosser Spass mit ihnen Fussball, Volleyball, Basketball und sehr oft Badminton zu spielen. Nachmittags bzw. abends bieten die Mitarbeiter von The Green Lion ein abwechslungsreiches Programm an. Unter anderem kann man in eine Shopping Mall, auf den Markt oder sich eine Erfrischung im öffentlichen Schwimmingpool gönnen. Die Mitarbeiter sind alle sehr freundlich und stehen einem stets zur Seite.

In meiner letzten Woche ging es für mich nach Hua Hin. Am Morgen haben wir uns freiwillig engagiert, unter anderem in einer Schule Englisch unterrichtet. Mittags sind wir jeden Tag zu einem anderen wunderschönen Strand in und um Hua Hin gefahren, an dem wir eine Weile Zeit zum Entspannen hatten.

Zusammenfassend war es eine wunderschöne Zeit ich kann jedem empfehlen, dieses Land und die Kultur selber zu erfahren.

Lea: "In meiner Zeit ganz alleine auf der anderen Seite der Welt bin ich sehr über mich hinaus gewachsen."

Meine Reise nach Thailand

Meinen Rucksack hatte ich schon zwei Wochen vor Abflug gepackt, ausgepackt und wieder neu gepackt. Die Vorfreude stieg immer mehr. Dann endlich am Flughafen wurde ich plötzlich sehr nervös, und das nicht nur weil ich Flugangst hatte. Noch nie zuvor war ich soweit weg von Zuhause, und dann auch noch alleine. So wirklich realisiert hatte ich es erst, als ich mich von meiner Familie verabschiedet hatte und von jetzt auf gleich alleine war. Von dort an war klar, nun bin ich auf mich alleine gestellt.

Nach 11 Stunden Flugzeit war ich endlich in Bangkok angekommen. Am Flughafen holte ein Mitarbeiter von der Partnerorganisation vor Ort mich und noch zwei weitere Volunteers ab und 3 Stunden später waren wir endlich in unserer Unterkunft in Singburi angekommen. Nachdem wir unser Gepäck in unsere Zimmer gebracht hatten, assen wir gemeinsam zu Abend, die anderen Volunteers waren sehr offen. Wir kamen direkt ins Gespräch spielten Karten. Vor Ort habe ich mir alle möglichen Freiwilligenprojekte durchgelesen, die man machen konnte. Es waren so viele mehr als auf der AIFS Website stehen. Die anderen Voluteers erklärten mir, dass man die Projekte ganz einfach wechseln kann. Es wäre hier sogar üblich. Genau das tat ich dann.

Ich begann mit der kulturellen Einführungswoche, Siam Culture Week genannt. Unser Programm fing morgens um 9 Uhr an und ging ca. bis 15/16 Uhr, abhängig davon, welchen Auslug wir machten. In dieser Woche besichtigten wir sehr viele buddistische Tempel, hatten eine thailändische Kochstunde, einen Sprachkurs in dem wir die Basics auf Thai lernten und wir besichtigten sogar eine Schule und durften dort mit den einheimischen Kindern spielen. Für mich war es unglaublich interessant so viel über die Religion und Kultur der Thais zu erfahren. Mein Highlight der Woche war ganz klar der Affentempel. Dort liefen so viele kleine und auch grosse Affen rum, welche wir füttern durften. Dabei sassen sie auf unseren Schultern und Armen.

Am Wochenende waren wir zu sechst auf eigene Faust in Bangkok. Wir waren sehr fasziniert von der Stadt und besonders von den Menschen. Es heisst nicht umsonst „Land des Lächelns“. In meiner zweiten Woche habe ich das Freiwilligenprojekt Marine Conservation gemacht. Unsere Unterkunft war ca. 10 min vom Strand entfernt. All unsere Mahlzeiten haben wir in einer Art Bar am Strand zu uns genommen. Wie natürlich üblich für Asien gab es dort sehr viel Reis, im Unterschied zur ersten Woche sogar zum Frühstück.

Zum Programm: An zwei Tagen waren wir an drei verschiedenen Buchten schnorcheln. Solche Landschaften kannte ich bislang nur von Bildern. Wir konnten traumhafte Korallenriffe sehen. Des Weiteren haben wir Platten aus Beton gegossen, welche zur Neubildung von Korallen beitragen sollen. Wir haben eine Konstruktion aus Tauen gebaut, in welche die Fische ihre Eier legen können und Mangrovenbäume gepflanzt. An einem anderen Tag haben wir den Strand gesäubert. Zurückblickend auf diese Woche muss man aber sagen, dass die Freizeit eindeutig überwog. Wie in jeder Woche waren die Abende frei. Direkt am Strand befand sich eine Karaokebar. Anders als ich es von Deutschland kenne, standen die Thailänder dort Schlange um auf der Bühne zu singen. Mein Highlight dieser Woche war das Kajak fahren.

Die restlichen Wochenenden verbrachte ich leider grösstenteils in Nachtbussen, Zügen oder Trucks. Teilsweise waren wir 20 Stunden lang unterwegs, um zu unserem nächsten Projekt zu fahren. Vom Süden in den Norden und danach wieder zurück. Jeder Transfer war allerdings sehr gut organisiert, wir wurden zu den Haltestellen gebracht und auch abgeholt und uns wurde immer ganz genau gesagt wo wir ein-, aus- oder umsteigen mussten. Ich habe mich keine einzige Minute verloren gefühlt.

In meiner dritten Woche habe ich das Elefantenprojekt in Umphang gemacht. Die Fahrt dorthin war nicht sehr angenehm. Wir fuhren gemeinsam mit sehr vielen anderen Menschen in einem kleinen, offenen Truck eine Strecke mit 1219 Kurven. Manche mussten stehen und andere sassen sogar im Fussraum. Obwohl es nur 80 km Luftlinie waren, haben wir 5 Stunden gebraucht. Da wir montags sehr erschöpft waren von der Reise, ging dieses Projekt erst am Dienstag los. Jeden Morgen um 9 Uhr fuhren wir in eine Art Dschungel. Hier haben wir Bananenbäume gefällt. Hier liess sich auch die ein oder andere Blase an den Händen nicht vermeiden. Wir luden sie auf den Truck und fuhren mit Ihnen zu den Elefanten, wo wir diese nochmal viertelten und sie letzendlich an die Elefanten verfütterten. Während diese frassen, gab uns unser Koordinator etwas Basiswissen über die Tiere. Es war beindruckend zu sehen, wie sie die Stämme ganz einfach mit ihrem Rüssel nahmen. Unser Mittagessen kochten wir in einer Schale über einer Feuerquelle direkt am Fluss bei den Elefanten selber. Später durften wir auf den Elefanten reiten. Ihre Haut fühlt sich an wie Schmirgelpapier. Wir ritten auf ihnen in den Fluss und wuschen sie. Es hat ihnen so Spass gemacht, dass es für die Mahouts (so heissen die Menschen, die sich die restliche Zeit um die Tiere kümmern) schwer war, sie wieder auf dem Wasser raus zu bekommen. An den Nachmittagen sind wir zu verschiedenen Wasserfällen gefahren (u.a. zum grössten Wasserfall in Thailand) oder sind auf einen ca. 500 m hohen Berg geklettert und haben dort den Sonnenuntergang geschaut. Mein Highlight dieser Woche war unsere Rafting Tour. Wir sind über einen Fluss gefahren, der durch eine traumhafte Landschaft führte. Ich habe mich gefühlt wie in einer Fantasiewelt. Rechts, links und teilweise sogar über uns Gesteinswelten und kleine Wasserfälle.

In der letzen Woche habe ich mich für das Hua Hin Beach Week Combi Program entschieden. Hier besuchten wir in den Vormittagen verschiedene Tempel und View Points, von welchen wir die Stadt von oben sehen konnten, und an den Nachmittagen jeden Tag einen anderen Strand. Die Abende verbrachten wir entweder auf Nightmärkten oder in Diskotheken gemeinsam mit unserem Koordinator.

Zum Schluss möchte ich noch etwas über Thailand allgemein loswerden: Das Leben vor Ort ist für uns Europäer unglaublich günstig, mit Ausnahme der Kosmetika. Zum Beispiel hat man dort eine Flasche Cola für umgerechnete 20 ct bekommen, aber eine neue Tube Sonnencreme konnte man erst ab 5 Euro erwerben, und ich spreche hier von einer 25 ml Tube. Anders als in Deutschland weigern sich hier die Taxifahrer mit Taximeter zu fahren, da dieser noch günstiger als der Festpreis wäre. Wir haben für ca. 45 min zu dritt 5 Euro bezahlt, was vergleichsweise immer noch sehr günstig ist. Die Menschen dort sind sehr aufgeschlossen. Auch wenn wir uns kaum mit ihnen verständigen konnten, da nur sehr wenige von ihnen Englisch sprechen, ein Lächeln hat man fast immer bekommen. Da wir, mit Ausnahme von unserem Wochenende in Bangkok, meistens in nicht typisch touristischen Gebieten untergebracht waren, hatten viele Einheimische noch nie oder sehr selten Europäer gesehen. Einige fragten uns, ob sie ein Foto mit uns machen könnten, und andere fotografierten uns einfach so.

Zurückblickend kann ich sagen, dass ich diese Reise jederzeit nocheinmal machen würde. Es hat mir sehr gut gefallen und ich habe wertvolle Erfahrungen gemacht, die ich mein ganzes Leben nicht mehr vergessen werde. Dort habe ich so viele Erlebnisse machen können, zu denen ich als normaler Tourist niemals die Chance gehabt hätte.

In meiner Zeit ganz alleine auf der anderen Seite der Welt bin ich sehr über mich hinaus gewachsen. Es hat nicht nur meine Persönlichkeit gestärkt, sondern ich konnte dort Freundschaften fürs Leben knüpfen.

Thailand ist ein unglaublich interessantes Land und ich empfehle jedem, der die Chance dazu hat, ein Auslandsaufenthalt zu machen, denn diese Erfahrungen wird euch keiner mehr nehmen können.

Thailand mit AIFS entdecken

Egal ob du fremde Kulturen oder einzigartige Landschaften entdecken möchtest, Thailand ist der perfekte Ort für alle, die Asien von seiner vielfältigen Seite kennenlernen möchten. Mit deiner Hilfe vor Ort, unterstützt du die Bevölkerung und profitierst persönlich auf vielfältige Weise. AIFS begleitet dich dabei auf Schritt und Tritt.

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Thailand ist schön, aber auch ganz schön weit weg. Wenn du lieber nicht ganz so weit verreisen möchtest, findest du auch andere Ziele für Freiwilligenarbeit mit AIFS. Mit dem Trip-Finder wirst du schnell fündig!

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